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Verwendung:
Seit alters her ist Bernstein ein begehrter Schmuck und Edelstein. Im 17. und 18. Jahrhundert erreichte seine Beliebtheit ihren
Zenit:
Aufwandige Trink und Waschgarnituren, sogar ganze Schreibsekretare aus Bernstein waren uber Generationen hinweg en vogue. Zu sagenhafter Berühmtheit gelangte das so genannte »Bernsteinzimmer«, das der preuteische Monarch Friedrich Wilhelm I. 1716 dem russischen Zaren Peter dem Grofen zum Geschenk machte:
Eine insgesamt 55 qm umfas-sende Wandvertafelung aus Bernstein. Die Thronfolgerin von Peter dem Graven, die Zarin Elisabeth, liess die Bernsteintäfelung schliefsslich im Katharinenpalais von Zarskoje Selo, dem heutigen Puschkin, südlich von St. Petersburg, einrichten. Wahrend des Zweiten Weltkrieges entwendeten deutsche Truppen die Vertafelung des Bemsteinzimmers und brachten sie nach Ostpreussen in das Königsberger Schloss. Seitdem ist sie spurlos verschwunden und bis heute wahrt das Ratselraten über ihren Verbleib. Als Heilsteine werden meist Trommelsteine oder Schmuckstücke verwendet.
Therapeutische Wirkungen:
Seit Jahrtausenden dient Bernstein auch als Heilstein, vor allem zur Forderung der Wundheilung schliesslich ist Harz auch der »Wundverband« des Baumes. Weiterhin wurden ihm schon früh gute Wirkungen bei Stoffwechselstorungen, Asthma und Erkältungskrankheiten zugeschrieben:
Der römische Historiker Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.) empfahl in seiner »Naturalis historia« das Tragen einer Bernsteinkette als wirksamsten Schutz gegen Mandelentzündungen. Ebenso häufige Anwendung fand und findet Bernstein zur Linderung von Gicht, Rheuma, Arthrose und nicht entzündlichen Gelenkschmerzen. Bernsteinkettchen können Babys und Kleinkindem die Schmerzen beim Zahnen er-leichtern. Seiner alten Symbolik als Sonnenstein zufolge vermag Bernstein depressive Verstimmungen zu bessern, Lebensfreude zu schenken und positives Denken zu fordern. Seine Wirkungen auf psychischer Ebene entfaltet er gut über das dritte Chakra, auf dem Solarplexus, zum Beispiel als Kettenanhanger.
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